Die bekanntesten kulinarischen Vorarlberger Urgesteine zeigen sich auf den Fotos von Michael Gunz im aktuellen Vorarlberg Magazin von einer völlig neuen Seite und machen Lust auf Tradition.

Riebel, Stopfer, Pflutta, Brösel – „Slow Food Österreich“, die Vereinigung bewusster Konsumenten, hat den Vorarlberger Riebel zum Genuss-Produkt geadelt! Kein Wunder, denn die traditionelle Maisgrießspeise für einst arme Bauersfamilien kommt heute in vielen Restaurants als äußerst schmackhafte und moderne Variante daher. Riebel ist eine Spezialität mit vielen Gesichtern und  überzeugt auf den Aufnahmen auch als Tapas: mit delikaten Toppings wie rosa gebratenem Lammrücken und roter Paprika-Salsa, Rinderzunge und sauren Rüben, süßsauren Pfifferlingen oder Seeforelle mit Rotweinzwiebeln. Wer’s lieber bodenständig mag, darf den beliebten Klassiker selbstverständlich auch mit Zucker, Apfelmus, Kompott oder mit Vorarlberger Käse genießen.

Womit wir schon beim zweiten Traditions-Produkt im Ländle sind: der Käse. über 60 % der Milch werden zu Käsespezialitäten verarbeitet und die Käsevielfalt ist dementsprechend riesig. Nach einer Wanderung in den Bergen oder nach einem sonnigen Skitag im Käseland gibt es doch kaum etwas Besseres als eine ghörige Portion Kässpätzle oder Käsknöpfle. Vermengt mit geschmolzenem Vorarlberger Käse und garniert mit knusprigen Röstzwiebeln, serviert in der traditionellen Holzschüssel Brenta oder Gepse, sind sie seit jeher ein besonderer Genuss.

Fotografiert auf Beton, schafft Michael Gunz den Bezug der kulinarischen Urgesteine zur ebenfalls berühmten Vorarlberger Architektur – die Verbindung von Käsekunst mit Baukunst ist extravagant, aber liegt doch absolut so nahe.

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